Grußwort
Sehr verehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer am diesjährigen Symposium des Arbeitskreises Transplantationspflege,
ich begrüße Sie sehr herzlich in Rostock und freue mich, dass Sie erneut dieses Jahr die Tagung der Deutschen Transplantationsgesellschaft auch als Ihr Forum des Austausches gewählt haben. Die Transplantationsmedizin steht beispielhaft dafür, dass komplexe Therapiemöglichkeiten nur in enger Verbindung zwischen Pflege und Ärzten Erfolg versprechend durchgeführt werden können. Wir haben durch die Etablierung regelmäßiger Treffen von Patienten auf der Warteliste in unserer Klinik die Verbindung zwischen Pflege, Patienten und Ärzten bereits vor der Operation gestärkt. Auf diesem Treffen kommt es zum Austausch über Sorgen und Erwartungen der betroffenen Patienten. Sie lernen bereits die im Intensivbereich tätigen Pflegekräfte auf diesen Treffen kennen. Dies baut Ängste ab und vermittelt eine Vertrauensbasis des Patienten zur gesamten Infrastruktur der Klinik. Mit eingebunden ist die Selbsthilfegruppe Lebertransplantierter. Nach der Operation sind die Angehörigen und wir darauf angewiesen, dass eine besonders kompetente Versorgung des Transplantierten von seiten des Pflegedienstes gewährleistet ist. Dies kann nur erfolgen, wenn wir einen Austausch in fachlicher Nähe zu Ihnen haben, damit wir Ihnen ausreichend übermitteln können, worauf es uns bei den Patienten nach der Operation ankommt. Aus diesen Gründen ist die gleichzeitige Ausrichtung des Jahreskongresses der Deutschen Transplantationsgesellschaft mit dem Pflegesymposium der AKTX e.V. von so eminenter Bedeutung. Ich freue mich daher besonders über Ihren Kongress in Rostock und wünsche Ihnen viel Erfolg!
Prof. Dr. E. Klar
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