Beratung, Anleitung und Schulung eines Menschen mit Organtransplantation
Silvia Pinz-Maleh, Universitätsklinik Tübingen
Im neuen Krankenpflegegesetz sind Beratung, Anleitung und Schulung von PatientInnen und ihrer Bezugspersonen als grundlegende kommunikative Anteile des Pflegealltags festgeschrieben. Der damit beschriebene Aspekt der Gesundheitsförderung hat seine Umsetzung im Universitätsklinikum Tübingen gefunden und ist in der Transplantationschirurgie ein fester Bestandteil des Pflegeprozesses. Schon kurz nach der Transplantation beginnen wir mit der Beratung, Anleitung und Schulung der PatientInnen. Sie haben das Ziel, das Verständnis für die neuartige Situation "Leben mit einem neuen Organ" zu unterstützen. Spezielle Anleitungen und Beratungen werden z. B. hinsichtlich der Vitalzeichen- und Gewichtskontrolle, Flüssigkeitsbilanzierung, regelmäßige und pünktliche Medikamenteneinnahme und Infektionsschutz durchgeführt. Eine Informationsbroschüre, die speziell für Transplantations-PatientInnen erstellt wurde, unterstützt den Informationsprozess.
Die Abschlussberatung wird circa eine Woche vor der Entlassung fokussiert. Die PatientInnen erhalten einen Pass, in dem die Medikation und die Kontrollbefunde eingetragen werden können. Ein wichtiger Bestandteil der Entlassberatung ist auch die praktische Umsetzung des Gelernten, wie z. B. das Richten der Medikamente, was nochmals von der Pflegekraft kontrolliert wird. Im abschließenden Gespräch werden Aspekte zur Sicherung einer gesunden Lebensweise besprochen. Hierzu gehören u. a.: Sport, Ernährung, Urlaub, Haustiere, körperlicher Arbeit / Berufstätigkeit, Sexualität / Kinderwunsch.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Information zum Verhalten bei möglichen Komplikationen, wie z. B. Abstoßungsreaktionen.
Die PatientInnen verbringen nach diesem Gespräch noch einige Tage auf Station. Die Erfahrung hat gezeigt, dass in dieser Zeit Unsicherheiten seitens der PatientInnen zur Sprache kommen, da Zeit für Nachfragen bleibt. Mit Hilfe des Entlassmanagements, das die Bedürfnisse der PatientInnen beachtet und erfüllt, können organtransplantierte Menschen mit einer größeren Sicherheit in Bezug auf die weitere Lebensführung entlassen werden.
Beratung, Anleitung und Schulung eines Menschen mit Organtransplantation
Im neuen Krankenpflegegesetz sind Beratung, Anleitung und Schulung von PatientInnen und ihrer Bezugspersonen als grundlegende kommunikative Anteile des Pflegealltags festgeschrieben. Der damit beschriebene Aspekt der Gesundheitsförderung hat seine Umsetzung im Universitätsklinikum Tübingen gefunden und ist in der Transplantationschirurgie ein fester Bestandteil des Pflegeprozesses.
Kurz nach der Transplantation werden spezielle Anleitungen, Beratungen und Schulungen durchgeführt. Sie haben das Ziel, das Verständnis der PatientInnen für die neuartige Situation "Leben mit einem neuen Organ" zu unterstützen. Die Abschlussberatung wird circa eine Woche vor der Entlassung fokussiert. Mit Hilfe des Entlassmanagements, das die Bedürfnisse der PatientInnen beachtet und erfüllt, können organtransplantierte Menschen mit einer größeren Sicherheit in Bezug auf die weitere Lebensführung entlassen werden.
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