Strukturen und Organisationsabläufe in der Herz- und Lungen-Transplantationsambulanz
Ute Struckmeyer
Ziel dieses rund 20-minütigen Vortrags mit Powerpoint-Präsentation ist es, die besonderen Strukturen der Herz- und Lungen-Transplantationsambulanz am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, darzustellen. Zu den Besonderheiten dieser Ambulanz gehören:
- die organisatorische Einheit von Sprechstunden für Herzinsuffizienz, für terminale Lungenerkrankung, für Herztransplantation undfür Lungen- bzw. Herz-Lungen-Transplantation (insgesamt ca. 400 Patienten),
- die Zuordnung zur Herz- und Gefäßchirurgie,
- der hohe Anteil von eigenständig in der Ambulanz durchgeführten Untersuchungen,
- große Spielräume für eigenverantwortliche Arbeit der Krankenschwestern,
- ein sehr qualifiziertes und vielseitiges Fortbildungsangebot für die Krankenschwestern,
- ein hohes Maß an personeller Kontinuität bei Ärzten und Schwestern,
- eine große Verantwortung für die ganzheitliche Wahrnehmung der Patienten und für deren psychische Bedürfnisse und nicht zuletzt
- die 25-jährige Erfahrung.
Darüber hinaus wird skizziert, wie die einzelnen Sprechstunden organisiert sind:
- Herzinsuffizienz-Sprechstunde: EKG, Blutentnahme, körperliche Untersuchung, Herz-Echo, Spiro-Ergometrie, ggf. Rechtsherzkathe-ter, ausführliches Arztgespräch mit Aktualisierung des Medikamentenplanes
- Sprechstunde für terminale Lungenerkrankung: ausführliche Arztgespräche zum Stand der Erkrankung (Grundbetreuung durch Haus- Pulmologen)
- Herztransplantations-Sprechstunde: EKG, Blutentnahme, körperliche Untersuchung, Herz-Echo, ggf. Herzmuskel-Biopsie, ausführliches Arztgespräch mit Aktualisierung des Medikamentenplanes
- Lungentransplantations-Sprechstunde: Lungen-Funktionsprüfung, ggf. Bronchoskopie, in der Inneren Medizin; in der Ambulanz finden statt: Blutentnahme, Auswertung der Lungenfunktion, ärztliches Abschlussgespräch mit Aktualisierung des Medikamentenplanes.
- Grundsätzlich gilt bei Symptomatik: Erweiterung der Diagnostik bzw. Vorbereitung zur stationären Aufnahme.
Ferner sollen folgende Prozesse dargestellt werden:
- Was passiert, wenn ein passendes Organ gefunden wird, und in denersten Tagen nach Transplantation?
- Wie gestalten wir die Entlassung der Patienten nach Transplantation?
- Wie sieht die Nachsorge in der Regel aus?
- „Psychologie“ das Leben nach Transplantation
Ute Struckmeyer
Krankenschwester, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus
Kiel, UKSH, Campus Kiel, Chirurgie / HTP-Ambulanz, Arnold-Heller-
Straße 7, D-24105 Kiel
E-mail: vita@kielheart.uni-kiel.de
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